Sonntag, 6. Januar 2013

Forscherferien: Fahrt zur Experimenta Heilbronn

Kinder von Museum begeistert

Wertheim/Heilbronn. Einblick in ganz verschiedene Bereiche unseres Lebens und eine Menge über Natur und Technik erfuhren 50 Kinder beim Besuch des Mitmachmuseums experimenta in Heilbronn im Rahmen der Forscherferien des Stadtjugendring Wertheim.
Wie funktioniert ein Roboter? Warum geht ein Schiff nicht unter? Wie entsteht eine Tageszeitung und wie kann man Strom erzeugen? Das sind nur einige der Fragen die in den Themenwelten der experimenta beantwortet wurden. Dabei konnten die Kinder gemäß des Ferienmottos „Weltreise“ auf Spurensuche gehen.
„Wichtig war uns das die Kinder selbst aktiv werden und experimentieren können“, stellte Fahrtenleiter und Stadtjugendring Vorsitzender Birger-Daniel Grein fest, „deshalb passt die experimenta auch sehr gut in das Konzept unserer Forscherferien“.
Aufgeteilt in fünf Gruppen, machten sich die jungen Forscher auf den Weg um die außergewöhnlichen Angebote unter die Lupe zu nehmen. So ging es im „Spielwerk“ um die Freizeitbeschäftigungen in ihren verschiedenen Formen. Mit Bewegungs-, Karten und Rollenspielen lernten die Kinder hier ihre Fähigkeiten besser einzuschätzen. Großen Spaß hatten sie vor allem am Mixtisch. Dort konnten sie mit verschiedenen Geräuschen, Rhythmen, Tönen oder der eigenen Stimme ein eigenes Musikstück entstehen lassen. Weiter ging es zur Talentschmiede. Dort galt es  seine Talente herauszufinden, zu entwickeln und zu vertiefen.
Besonders begeistert waren die Kinder von den Robotern und Maschinen die man selbst steuern konnte.  „Mir gefiel die Roboterwelt am besten. Dort konnten wir zum Beispiel einen  Roboter steuern der mit seinem Greifarm Dominosteine aufbaute“, war das Resümee von  Luca (9 Jahre) aus Nassig. 
„Oh, da sind ja Eisbären und der Kopf einer Fliege ist zu sehen“, stelle Josua fest, als er in der Forscherschmiede unterwegs war. Am Mikroskop und Materialtisch sah man die Haut von Haien, Lotusblätter oder die Knochen einer Heuschrecke. In der Werkstatt ging es um das Thema Technik und Innovation. Welche Grenzen wurden durch die Technik überwunden und wie haben Innovationen die Welt verändert? Auf diese Fragen gab es spannende Antworten. Adrian  (9 Jahre) zündete gleich mehrmals die Wasserstoffrakete, so dass es einen mächtigen Knall gab.
In der Sonderausstellung Chemie lernten die Kinder vieles über die Moleküle und die verschiedenen Möglichkeiten der Chemie. So erfuhr man einiges über  Feuer, Seife, Elastizität oder den menschlichen Körper.
Besonders gefiel den Kindern der eingefrorene Schatten. In einer Kammer wurde dazu eine nachleuchtende Platte mit Licht bestrahlt. Dort wo die Kinder vor der Wand standen blieb ein schwarzer Schatten zurück. Ebenso faszinierend war es sich selbst in eine große Seifenblase einzuschließen.
Auch für die jüngeren Teilnehmer war einiges geboten. So gefielen dem sechsjährigen Luis und dem gleichaltrigen Daniel v.a. die vielen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten.
Insgesamt hatten die Kinder großen Spaß daran die spannenden Themen aus Wissenschaft und Technik genau zu beobachten und selbst zu erforschen. Auch für die Betreuer Alfons Göpfert, Iris Klein, Birger-Daniel Grein,Günter Herberich und Sonja Schneider war die Fahrt ein Interessantes Erlebnis.

Fotos:
Besonders fasziniert waren die Kinder von den Roboterarmen die sie selbst programmieren durften.
Ganz neue Eindrücke bekamen die Kinder im inneren einer großen Seifenblase.