Freitag, 10. Januar 2020

Schülerlabor als neues Angebot der Forscherkids des Stadtjugendring Wertheim e.V.

Wertheim. Bereits seit vielen Jahren bieten die Forscherkids des Stadtjugendring Wertheim e.V. ein umfassendes ehrenamtlich durchgeführtes Bildungsangebot mit Schwerpunkt im MINT Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Dieses Angebot wird ab sofort um das „Forscherkids Schülerlabor Wertheim“ erweitert. Das Schülerlabor bietet Kurse für Kinder und Jugendliche der fünften bis siebten klasse, sowie Schulprojekte für die Grundschulen und die Sekundarstufe eins der weiterführenden Schulen der Region. Das bisherige Kursangebot in den Forscherferien richtet sich an Erst- bis Fünftklässler. In der Evaluation des Programms im Schuljahr 2017/18 wurde von Teilnehmern und Eltern der Wunsch nach einem Kursangebot auch für ältere Kinder und Jugendliche geäußert. In rund eineinhalb Jahren Vorbereitungszeit wurde die Konzeption des nun gestarteten Schülerlabor entwickelt und Sponsoren gefunden, die eine Realisierung ermöglichten. „Eine rein ehrenamtliche Umsetzbarkeit einer Erweiterung war nicht möglich“, erklärte Birger-Daniel Grein, Vorsitzender des Stadtjugendring Wertheim. So wurden durch die qualifizierten Kursleiter und Betreuer schon im bestehendem Angebot über 1600 ehrenamtliche Stunden pro Jahr geleistet. „Die Dozenten des Schülerlabors erhalten für die gehaltenen Unterrichtsstunden ein Honorar.“ Die komplette Verwaltung des Schülerlabors und alle weiteren Angebote des Stadtjugendrings realisiere der Vereinsdachverband weiterhin rein ehrenamtlich und unentgeltlich. „Die Zahl der Ehrenamtsstunden wird noch steigen“, so Grein weiter.
Mit dem Schülerlabor wolle man im MINT Bereich interessierte und talentierte Schülerinnen und Schüler durch Kurse auf passend anspruchsvollem Niveau fördern. „Gleichzeitig tragen wir zur Gewinnung späterer Fachkräfte in den Zukunftsbereichen Naturwissenschaft, Technik und Digitalisierung bei.“ Die Kurse des Schülerlabors im Sommerhalbjahr umfassen die Bereiche Digitale 3D-Gestaltung und 3D-Druck, Chemie, Roboterprogrammierung für Anfänger und Fortgeschrittene sowie die Arbeiten mit Schaltkreisen und die Programmierung von Mikrokontrollern. An den Kursen des Schülerlabors können Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrem Wohnort teilnehmen.
Angebote auch für Schulen
Mit dem Schülerlabor können die Forscherkids nun auch Schulen Kooperationsprojekte anbieten. Diese werden als Projekttage oder Projekte über mehrere Stunden direkt in den Klassenräumen realisiert. Die Projekte sind, genauso wie die außerschulischen Kurse, für die Teilnehmer kostenlos. Angeboten werden für Schulen unter anderem eine Wissenschaftsshow sowie Projekttage zu Kunststoffen, Trickfilmproduktion, Robotik, angewandte Chemie und den Dreh von Videoreportagen. Angesprochen sind die Grundschulen sowie die Sekundarstufe eins der weiterführenden Schulen in Wertheim, Freudenberg, Kreuzwertheim, Külsheim und Tauberbischofsheim. „Die Schulen profitieren von der Erfahrung der Kursleiter der Forscherkids und von der Technikausstattung des Vereins.“
Möglich wurde die Realisierung des Schülerlabor durch die Unterstützung der drei Wertheimer Unternehmen PINK Vakuumtechnik, Zippe Industrieanlagen und SMT Thermal Discoveries.
Durch ihr Sponsoring werden Honorare und Sachkosten des Schülerlabors finanziert. Für die Sachkosten werden zudem Zuschüsse des Landesjugendplan und des Landkreises genutzt.
„Mit der Unterstützung des Forscherkids Schülerlabors möchten die Firma SMT talentierte und interessierte Kinder und Jugendlichen fördern“, erklärte Caroline Beck, Executive Vice President / human resources von SMT. „Wir sehen die Unterstützung des Schülerlabors als eine sehr gute Investition in die Entwicklung unserer Kinder und unserer zukünftigen engagierten Nachwuchskräfte.“ Dr. Philipp Zippe, Geschäftsführer Zippe Industrieanlagen, erklärte zum Engagement seines Unternehmens für das Schülerlabor: „Wir stehen im internationalen Wettbewerb und täglich werden in technischen und digitalen Bereichen Innovationen getätigt die letztlich den späteren Lebensstandard sichern. Hier darf Deutschland nicht den Anschluss verpassen. Die frühzeitige Förderung von Interesse und Freude in diesen Bereichen gewinnt daher an Bedeutung.“ Die Forscherkids seien ein tolles Beispiel, wie dies gelingen könne.
Pink Vakuumtechnik erklärte zu ihrer Förderung: „Die Forscherkids von heute sind die Entwickler von morgen.“ Das Angebot sei eine wunderbare Möglichkeit sich im MINT-Bereich auszuprobieren und eigene Interesse und Talente zu wecken.
Anmeldungen zu den Kursen des Schülerlabors sind ab dem 2. Februar 2020 10 Uhr möglich. Schulen können Projekttage jederzeit vereinbaren.
Alle Informationen und Angebote sind unter www.schuelerlabor.forscherkids-wertheim.de zu finden.

Montag, 25. November 2019

Vollversammlung 2-2019: Rückblick, Neuaufnahmen und Zuschussvergabe / Mit mehr Mitgliedern geht es erfolgreich in die Zukunft

Wertheim. Neben einem Rückblick auf die umfangreichen Aktivitäten stand eine Neuaufnahme und die Zuschussvergabe auf der Tagesordnung der Herbstvollversammlung des Stadtjugendring Wertheim e.V. (SJR). Außerdem wurden in der Sitzung vergangenen Woche im Stiftshof Beschlüsse für die Zukunft des Vereinsdachverbands gefasst. Vorsitzender Birger-Daniel Grein dankte einleitend allen Ehrenamtlichen Betreuern, Paten und Kursleitern, sowie den Sponsoren, Spendern und öffentlichen Förderer. Begleitet von Fotos ging er auf die Angebote des Dachverbands seit der Frühjahrsvollversammlung ein. Einiges habe sich im Bereich der Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen getan. So begannen vier Fünftklässler ihre Ausbildung zu Paten. Die ehemaligen Teilnehmer werden in dieser Aufgabe zukünftig die Kursleiter und Betreuer unterstützten und dabei ihr Wissen an die Teilnehmerkinder weitergeben. Insgesamt verfügt der SJR damit über zwölf aktive Paten. Im laufenden Jahr haben drei Paten ihre Ausbildung abgeschlossen. Die Jungen und Mädchen gehen in die sechste bis achte Klasse. Ihre Ausbildung umfasste sieben Stunden grundlegende Schulung in Theorie und Übungen zu Aufsichtspflicht, Umgang mit Kindern und Konflikten, Spielepädagogik und Erster Hilfe. Hinzu kamen 30 Zeitstunden im praktischen Einsatz als Patin oder Pate und die Planung und Durchführung eines eigenen Kursteils. Vier Paten haben ihre Ausbildung zum Kindergruppenleiter gemäß Jugendleitercard - Standard begonnen. Weiterhin absolvierten drei Betreuer einen Auffrischungskurs in erster Hilfe. Umfangreiche Angebote gab es bei der SJR Sparte Forscherkids Wertheim. In den Forscherferien Ostern wurde neben Firmeneinblicken ein Fotokurs in und um das Kloster Bronnbach angeboten. In den Forscherferien Pfingsten fand erstmals ein dreitägiges Forschercamp mit zwei Übernachtungen statt. Außerdem gab es eine naturwissenschaftliche Schatzsuche und einen Kurs zur Salzgewinnung im Labor sowie im Bergwerk Bad Friedrichshall. In den Ferien für Entdecker des SJR in den Sommerferien boten die Forscherkids einen dreitägigen Filmkurs, dessen Ergebnis im Roxy Kino gezeigt wurde. Außerdem gab es eine Goldsuche im Bach bei den Bachwiesen Kreuzwertheim, eine Führung und Stadtrallye in Freudenberg und eine Schatzsuche auf der Wertheimer Burg. Gegen Ende der Sommerferien fanden Führungen hinter den Kulissen des Bestenheider Freibads sowie ein arabischer Kochkurs statt. In den Forscherferien Herbst gab es eine Exkursion in die Experimenta, sowie Experimentierkurse. Im Sommersemester wurden Kinderunis zur Arbeit der Kripo und zum menschlichen Herz angeboten. Hinzu kamen die Aktivitäten der Forschergruppen, neue Wissenssendungen auf dem Forscherkids Youtubekanal und ein neues Forscherkidsmagazin. Auch im Schüler experimentieren Landeswettbewerb waren die Forscherkids wieder erfolgreich. In den diesjährigen Ferien für Entdecker gab es 46 Veranstaltungen an der mehr als 1000 Kinder teilnahmen. Der SJR übernahm ehrenamtlich die Organisation und bot zudem Ausflüge in den Tierpark Sommerhausen, den Playmobilfunpark und zu den Scherenburgfestspielen. Außerdem gab es Kunstkurse und ein Kurs zum Schleuderbau. Weiter berichtete Grein, der SJR ist seit diesem Jahr Mitglied der Initiative Fair-Trade-Stadt Wertheim und hat eine eigene Richtlinie zum nachhaltigen Handeln beschlossen. Außerdem fand ein Kennenlerngespräch mit dem neuen Oberbürgermeister statt. Kassiererin Hannelore Kuhlmann berichte aus dem Verleih der Hüpfburgen. Für die kleine Hüpfburg soll ein Anhänger angeschafft werden. In der Versammlung beschlossen die Delegierten eine Erhöhung der Kaution für beide Hüpfburgen. Als 43. Mitglied wurde der Sportverein SSV Mainperle 1920 Urphar/Lindelbach aufgenommen. Freigegeben wurde der Vorschlag des Arbeitskreis Zuschüsse zur Auszahlung der Zuschüsse an die SJR Mitglieder. Diese erhalten auf Antrag Fördermittel für Schulungen, Freizeiten und Sonderaktionen. Die Mittel werden durch den Haushalt der Stadt Wertheim bereitgestellt und vom SJR verwaltet. Mit einer Gesamtsumme von 14 888 Euro wurden 204 Veranstaltungstage mit insgesamt rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefördert. Beschlossen wurde von der Vollversammlung auch die Geschäftsordnung des neuen „Forscherkids Schülerlabor“. Dieses wird ab kommenden Jahr Kurse im MINT Bereich für Kinder und Jugendliche von Klasse fünf bis sieben sowie Forscherprojekte als Kooperationsprojekten mit Schulen ab der Grundschule bieten und damit das Angebot des SJR erweitern.

Montag, 19. August 2019

Ferein für Entdecker 2019: Stadtjugendring Wertheim e.V. bot Aktionen von Schleuderbau bis Glaskunst






Wertheim. Neben weiteren Partnern bot auch der Stadtjugendring Wertheim selbst in seinen Ferien für Entdecker vielfältige Angebote. In den vergangenen Tagen führte der Vereinsdachverband gleich vier Aktionen zum Erleben und Entdecken durch. Am Dienstag der vergangenen Woche erfuhren die Kinder in Kooperation mit dem Projekt „Hizuna“ wie man eine Speerschleuder baut. Dabei lernten sie von Christian Schindler bei der Hizunahütte an den Bachwiesen, wie aus Totholz eine „Atlatl“, wie die Speerschleuder früher hieß, gebaut wird und wie man damit richtig wirft. Nach einer Einführung begaben sich die Kinder im angrenzenden Wald auf die Suche nach geeignete Ästen. Mit den Schnitzmessern, die Schindler zur Verfügung stellte, wurden die Äste in die richtige Form gebracht und zudem verziert. Die fertigen Schleudern konnten die Kinder gleich ausprobieren. Nach wenigen Versuchen hatten sie die Technik ziemlich gut raus und der Bachwiesengrillplatz war erfüllt vom Jubel, wenn wieder mal ein Speer richtig weit flog. Am Mittwoch konnten zehn Kinder zwischen sechs und elf Jahren beim Malkurs mit dem Wertheimer Künstler Tommy Kies kreativ sein. In seinem Atelier in der Eichelgasse entstanden auf kleinen Leinwände vielfältige Gemälde der jungen Künstler. Die Motive reichten von Muster über Palmen bis zu Dinosaurier. Ein Mädchen schuf das Bild eines Diamanten, dass sie mit glitzernden Glaselementen verzierte. Vom Kies gab es dabei hilfreiche Tipps. Am Freitag erlebten rund 30 Kinder zwischen sechs und elf Jahren einen abwechslungsreichen Tag im Playmobil Funpark Zirndorf. Neben Rutschen, Kletteranlagen und großen Playmobilfiguren waren bei den warmen Temperaturen vor allem die Wasserspielanlagen gefragt. Das besondere an der Fahrt war, dass die drei Kindergruppen im Park erstmals unter Leitung der drei Paten Conner Grosche, Tabea Hock und Laurenz Nöth betreut wurden. Die elf- und zwölfjährigen Paten hatten dabei die Aufgaben, den Tagesablauf in Absprache mit ihren Gruppenkindern zu organisieren, die Kinder zu unterstützen und auf deren Sicherheit zu achten. Unterstützt wurden sie dabei von den drei ehrenamtlichen Betreuern Birger-Daniel Grein, Nicole Lotz und Adelina Kalenski. Den Paten gelang die Aufgabe sehr gut und alle beteiligten hatten viel Spaß. Am Montag dieser Woche wurde es dann erneut kreativ. Wieder beim Künstler Tommy Kies lernten zehn Kinder zwischen sechs und elf Jahren Möglichkeiten der kreativen Glasgestaltung kennen. Zuerst wurden Gläser mit speziellen Glasfarben bemalt. Die Motivvielfalt reichte von Muster über Speiseeis bis zur Blumenwelt. Zweites Werk waren Glasanhänger. Dazu wurden auf einer kleinen farbigen Glasplatte verschiedene bunte Glasbruchstücke positioniert. Das Ganze wurde mit einer durchsichtigen Glasplatte abdeckt. Im speziellen Ofen verschmolzen die Glasteile anschließend in einem mehrstündigen Prozess zu den Schmuckanhägern. Im Anschluss an die praktische Arbeit faszinierte Kies die Kinder mit einer Vorführung seiner Glaskunstherstellung an der Flamme. Für alle Aktionen gab es von den Kindern viel Lob.

Montag, 5. August 2019

Ferien für Entdecker 2019: Stadtjugendring Wertheim bot in der ersten Ferienwoche zwei Exkursionen / Von der Tierwelt bis zum Theaterklassiker


Sommerhausen / Gemünden. In der ersten Ferienwoche bot der Stadtjugendring Wertheim (SJR) gleich zwei abwechslungsreiche Exkursionen für Kinder an. Am Montag ging es auf Entdeckertour im Tierpark Sommerhausen. Am Freitag wurden die Kinder auf der Scherenburg Gemünden vom Kindertheater über „Jim Knopf und die wilden 13“ begeistert. Betreut wurden die Teilnehmer dabei von den ehrenamtlichen Betreuern Birger-Daniel Grein und Thomas Ulbricht, sowie SJR-Patin Nina Ulbricht. Im Tierpark unterstützten zusätzlich die Paten Laurenz Nöth, Verena Löser und Luis Busse. Paten sind ehemalige Teilnehmer die im Rahmen einer eigenen umfangreichen Ausbildung dazu qualifiziert werden, die jungen Entdecker sowie die Betreuer zu unterstützen. Der Vormittag im Tierpark war zwei besonderen Entdeckeraktionen gewidmet. Die Älteren der 31 Kinder gingen mit Hilfe von GPS Geräten auf Spurensuche. Die jüngeren erlebten eine Tierparksafari zu vielen vor allem heimischen Tierarten. Nachdem geklärt war, was eine Safari überhaupt ist, ging es in einem Quiz um die besonderen Eigenschaften der großen afrikanischen Tiere. Im Tierpark galt es anhand der Fußspuren die richtigen Tiere zu finden. Elefanten und Co waren dort zwar nicht zu entdecken. Aber auch die heimischen Tiere begeisterten den Nachwuchs. Besonders gut kam das Streicheln und Füttern an. Nach einer ausgedehnten Pause auf dem großen Spielplatz und der Wasserspielanlage ging es auf weitere Entdeckertour durch den Tierpark. Der Freitagnachmittag bot dann ein besonderes Theatererlebnis üf rund 30 Kinder. Bei der Geschichte um Jim Knopf, Lukas den Lokomotivführer und ihre Freunde konnten alle viel lachen, aber auch mitfiebern. Im Stück gelingt es Jim und Lukas nicht nur Lummerland vor auflaufenden Schiffen zu retten, sondern auch das Meeresleuchten wieder herzustellen und die Piraten der wilden 13 zum guten zu bekehren. Außerdem löst sich für Jim endlich die Frage nach seiner wahren Herkunft. Nach der Aufführung wurde die Chance genutzt mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen und mit ihnen Fotos zu machen.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Stadtjugendring Wertheim e.V.: Ferien für Entdecker ermöglichen spannende Sommerferien



Durch das ehrenamtliche Engagement des Stadtjugendring Wertheim e.V. werden die Sommerferien zu Ferien für Entdecker. Wertheim. Bei rund 60 Veranstaltungen können Kinder in den über sechs Wochen Sommerferien wieder vieles entdecken und ausprobieren. Der Stadtjugendring Wertheim e.V. (SJR) bietet zusammen mit vielen Partnern wieder die Ferien für Entdecker an, die sich an Kinder ab sechs Jahren richten. Die Organisation erfolgte komplett ehrenamtlich. Auch die meisten der Angebote der Partner werden rein ehrenamtlich durchgeführt. So kommen viele hundert Stunden unentgeltlicher Einsatz zusammen. Die Organisation liegt beim SJR Vorsitzender Birger-Daniel Grein. „Uns ist es gemeinsam gelungen ein abwechslungsreiches Programm zu schaffen, in dem Kinder etwas lernen, vieles ausprobieren und neue Hobbys finden können“, stellte er stolz fest. Der Vereinsdachverband selbst bietet einen Entdeckertag im Tierpark Sommerhausen, ein Besuch des Theaters von Jim Knopf auf den Scherenburg Gemünden und einen Kindererlebnistag im Playmobilfunpark Zirndorf an. Zusammen mit Partnern ermöglicht er den Kindern zudem Malkursen, Kurse zur Glasgestaltung und eine Kurs zur Herstellung einer Speerschleuder. Die SJR Sparte „Forscherkids Wertheim“ beteiligt sich unter anderem mit einem Kurs zur Goldsuche im Bach, einem arabischen Kochkurs, einer Technikführung im Bestenheider Freibad und geschichtlichen Kursen. Viele weitere Angebote kommen von weiteren Vereinen, Museen und anderen Einrichtungen. So gibt es Kreativkurse zu Musik, Basteln, Experimente, Theater und Hörspiel. Mit dabei ist auch wieder das Ferienkino. Die Kinder können aktiv die Arbeit von Hilfs- und Rettungsorganisationen kennenlernen. Sie lernen vieles über Natur und Tiere und können diesen ganz nah sein. Kinder die gerne sportlich aktiv sind, können vielfältige Sportarten ausprobieren. Das Angebot reicht von Klassikern wie Fußball, Schwimmen und Tennis über besondere Sportarten wie Minigolf, Fechten und Paddeln bis zu kreativen Freizeitspielen und Moto-Cross. Zudem gibt es in Kurse besondere Einblicke in Einrichtungen. Neben den anmeldepflichtigen Aktionen gibt es wieder Aktionen bei den die Kinder einfach vorbei kommen können. Die Einschreibung zu den anmeldepflichtigen Aktionen erfolgt wie gewohnt über das Onlineanmeldesystem des SJR.
Die ausführlichen Informationen zu allen Angeboten gibt es ab sofort im Anmeldesystem unter www.stadtjugendring-wertheim.de/entdecker. 

Anmeldungen sind ab Sonntag, den 7. Juli 2019 10 Uhr möglich.

Freitag, 15. März 2019

Stadtjugendring Wertheim e.V. Neuwahlen und Verbesserung der Vereinszuschüsse / Birger-Daniel Grein seit 10 Jahren Vorsitzender

Wertheim. Bei der Vollversammlung des Stadtjugendring Wertheim e.V. (SJR) am Dienstag im Stiftshof gab es ein besonderes Jubiläum. Birger-Daniel Grein ist seit zehn Jahren Vorsitzender des Vereinsdachverbands. Seit 2005 war er bereits Mitglied im Vorstand. In den letzten zehn Jahren wurde unter seiner Leitung das Angebot des SJR stark ausgebaut. Grein dankte allen, die in seiner bisherigen Amtszeit zum Erfolg des Verband beigetragen haben. Bei den Neuwahlen wurden alle Kandidaten einstimmig gewählt. Vorsitzender bleibt Grein. Als stellvertretende Vorsitzende fungiert nun Urte Bauer (bisher Schriftführerin). Kassenwartin bleibt Hannelore Kuhlmann. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Daniela Löser und Lothar Ewald. Kassenprüfer bleiben Thorsten Eichner und Judith Amend. Grein blickte in seinem Bericht auf die erfolgreiche Arbeit der Forscherkids mit Forscherferien, Kinderunis und dem Erfolg bei Jugend forscht zurück. Auch das Interesse an den Angeboten im zweiten Halbjahr sei groß. Angelaufen sind bereits die Planungen der Ferien für Entdecker in den Sommerferien. Auch hier wird es viele neue Angebote geben. Im Namen der Stadt Wertheim dankte der Kinder- und Jugendbeauftrage der Stadtverwaltung Uwe Schlör-Kempf dem SJR für die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit. Positive Änderungen gab es im Bereich Zuschüsse für SJR Mitglieder für Schulungen, Freizeiten und Sonderaktionen. Grein dankte dem Gemeinderat dafür, dass man dem Antrag des SJR auf Erhöhung der Zuschussmittel folgte und so das ehrenamtliche Engagement der Vereine und ihre Angebote für Kinder und Jugendliche fördert. Der Gesamtetat für die Zuschüsse wurde auf 17 000 Euro pro Jahr erhöht. In der Vollversammlung wurden einstimmig mehrere Änderungen der Zuschussrichtlinie beschlossen. Diese hatte der Vorstand und der SJR Arbeitskreis Zuschüsse zuvor erarbeitet. So wurde der Zuschusssatz pro Tag und Teilnehmer von zwei auf drei Euro erhöht. Eine große Veränderung gab es auch bei der Definition von Sonderkationen. Bisher waren hier nur öffentliche Jugendaktionen wie Werbetage zuschussfähig. Mit der Änderung können nun auch vereinsinterne Jugendaktionen bezuschusst werden, sofern sie sich maßgeblich von der regulären Jugendarbeit des Vereins unterscheiden. Damit sind beispielsweise auch Tagesausflüge förderfähig. Weiterhin gab es eine Änderung bei der Abrechnungsgrenze von Sonderaktionen. „Durch die Änderung profitieren auch kleine Vereine, die keine großen Freizeiten anbieten können“, stellte Grein fest.

Montag, 21. Januar 2019

OB Wahl Wertheim / Die drei Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters im Interview mit dem SJR Wertheim e.V.

Am 3. Februar 2019 wählt Wertheim einen neuen Oberbürgermeister.
Dem Stadtjugendring Wertheim e.V. (SJR) als Dachverband der Vereine mit Jugendarbeit ist wichtig, wie sich ein zukünftiger Oberbürgermeister in diesem Amt für die Vereine, ihre Jugendarbeit und die Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzen möchte.
Per E-Mail wurden alle drei Kandidaten von uns zu diesen Themen befragt.

Ihre Antwort finden Sie folgend in originalem Wortlaut. Die Antworten sind in der Reihenfolge der Nachnamen der Kandidaten wiedergegeben ( Markus Herrera Torrez, Wolfgang Stein, Gerhard R. Wolf).

Wir bitten alle Wertheimer Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und so die Entscheidung über dieses wichtige Amt mit zu treffen!

Folgend die Fragen und Antworten:

SJR: Wie soll die Stadt Wertheim zukünftig die Jugendarbeit der Wertheimer Vereine und Organisationen unterstützen?

Markus Herrera Torrez: Die Vereinsförderung der Stadt Wertheim muss ganz besonders auf die Vereine und Organisationen ausgerichtet sein, die sich durch eine hervorragende Jugendarbeit auszeichnen. Diese unbezahlte Arbeit im ehrenamtlichen Bereich muss durch höhere Fördersätze bei den Vereinszuschüssen gefördert werden. Gleichzeitig kann die Stadt Partner und Hilfesteller in verschiedenen Bereichen sein. Sei es juristisch, pädagogisch oder auch organisatorisch. Das in Wertheim schon vor vielen Jahren die Stelle eines Kinder- und Jugendbeauftragten geschaffen wurde, war absolut richtig. Dessen verbindende Arbeit muss noch weiter gestärkt werden.

Wolfgang Stein: Bereits jetzt gibt es umfangreiche Förderungen für Vereine, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Zusätzlich werden in nahezu jeder Ortschaft und den Stadtteilen Gebäude in Form von Sporthallen oder Bürgerhäusern zur Verfügung gestellt. Beispielsweise sei hier die Halle in Nassig genannt, die sich im Bau befindet und gerade für die Jugendarbeit des Sportvereins von großer Bedeutung ist. Auch bei anstehenden Investitionen der Vereine ist die Stadt Wertheim immer mit im Boot. In Wertheim betreibt nahezu jeder Verein eine hervorragende Jugendarbeit, so dass auch die Jugendarbeit durch die Vereinsförderung profitiert. Ich denke, dass die Vereine selbst am besten entscheiden können, wie und in welchem Umfang die Jugendarbeit zu leisten ist. Die Stadt sollte sich nicht in die Autonomie der Vereine durch eine spezifizierte Förderung einmischen. Gerne werde ich natürlich, sollte es aus den Vereinen heraus besondere Anforderungen durch die Jugendarbeit geben, diese mit dem Gemeinderat diskutieren und wenn erforderlich auch Mittel hierfür in den Haushalt einstellen.

Gerhard R. Wolf: Die sollten durch Bekanntmachungen wie durch Zeitungen und anderen Medien mit Verkündet werden um sie damit Finanziell zu unterstützen. Und um Finanzielle Unterstützung zu finden oder zu Werben. (Nicht nur Innerorts)

SJR: Welche Wege würden Sie als Oberbürgermeister gehen, um die Wünsche und Anregungen von Kindern und Jugendlichen zu erfassen und in Verwaltungshandeln bzw. politische Prozesse mit ein zu beziehen?

Markus Herrera Torrez: Wichtig ist vor allem, dass Kinder und Jugendliche ernst genommen werden. Dass man ernsthaft mit ihnen ins Gespräch, in den Austausch kommt, um zu erfahren, welche Ideen und Gedanken sie für ihre Stadt haben, damit Wertheim kinder- und jugendfreundlicher wird. Genau das möchte ich tun. Bevor man Formate schafft, um diese Ideen und Gedanken in den politischen Prozess hineinzubringen, muss dieser Austausch erstmal stattfinden. Ich kann mir z.B. einen Jugendgemeinderat, ein Kinderforum oder auch einen stetigen Austausch über die Sozialen Medien vorstellen.

Wolfgang Stein: Wünsche und Anregungen werden bereits jetzt über die Vereine und Schulen aber auch die Parteien an die politischen Gremien bzw. die Verwaltung herangetragen. Ich denke, die notwendigen Strukturen sind vorhanden und weisen auch die erforderliche Durchgängigkeit und Offenheit auf, so dass auch Kinder und Jugendliche sich Gehör verschaffen können. Immer wieder wird in Wertheim auch die Wahl eines Jugendgemeinderates diskutiert. Man hat sich jedes Mal dagegen entschieden, denn die längerfristige Bindung für ein zweijähriges Ratsmandat erscheint für die Jugendlichen nicht attraktiv. Deshalb wurde der Vorschlag der Jugendlichen gerne aufgegriffen und ich stehe hinter den neuen flexiblen und projektbezogenen Formen wie z.B. der Facebook-Seite JVW (Jugend von Wertheim). Dort finden die Jugendlichen eine Plattform für Vorschläge, Wünsche oder Probleme, die die Jugend von Wertheim betreffen und die sie hier direkt einstellen können. Diese Anregungen werden dann an den Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Wertheim zur Bearbeitung weitergeleitet. Ich möchte in Zukunft allerdings noch viel mehr Werbung für die jetzt schon bestehenden Möglichkeiten machen. Da sind alle gefordert. Die Zusammenarbeit der Schulen mit den politischen Gremien und der Verwaltung im Speziellen kann aber auch noch intensiviert werden. Ich kann mir vorstellen, in Zukunft häufiger zu einzelnen Fragestellungen Projekte mit den Schülern zu initiieren und zu bearbeiten. Ich werde diesbezüglich auf die Lehrerschaft zugehen.

Gerhard R. Wolf: Durch Internetmedien, die Jugend zu informieren und ihre Meinungen, zur Schule und Versammlungsorte zu verbessern, um Probleme zu hören oder zu verstehen und Lösungen zugeben. Das auch ihnen ein Ohr offen steht.

SJR: Wie soll Ihrer Meinung nach die Leistung der Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit der Vereine durch die Stadt Wertheim gewürdigt werden?

Markus Herrera Torrez: Anerkennung spielt hier eine wesentliche Rolle. Engagement in der Jugendarbeit muss immer hervorgehoben und auch besonders gewürdigt werden. In anderen Kommunen wurde z.B. eine Ehrenamtskarte eingeführt, die denjenigen Vergünstigungen in der Stadt bietet, die sich im Besonderen Maße für die Förderung der Jugend in den Vereinen einsetzen. Eine Stadt kann aber auch besondere Fortbildungen oder Informationsveranstaltungen kostenfrei anbieten und somit die Jugendarbeit der Vereine professionell begleiten.

Wolfgang Stein: Für unsere Stadt sind die ehrenamtlich Tätigen von ganz großer Bedeutung. Alle zwei Jahre findet in Wertheim die Ehrenamtsveranstaltung „Miteinander-Füreinander“ statt. Auch für Ende 2019 ist erneut eine Veranstaltung speziell für besonders engagierte Jugendliche geplant. Das gesellschaftliche Leben wäre nicht vorhanden, gäbe es unsere Ehrenamtlichen nicht. Eine Würdigung erfährt der Ehrenamtliche aber doch in erster Linie von den Personen mit denen er im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit zusammenarbeitet. Bereits jetzt gibt es unterschiedliche Möglichkeit durch die Ehrung in der Öffentlichkeit. Viel wichtiger jedoch ist die Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen in ihrer täglichen Arbeit. Ich sehe meine Aufgabe darin, den Ehrenamtlichen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Tätigkeit zu schaffen, damit sie ihre Arbeit möglichst ungehindert verrichten können. Hier stehe ich mit der gesamten Stadtverwaltung zur Verfügung, um auch in Zukunft alles in meiner Macht stehende zu unternehmen um eventuell bestehende Hürden zu beseitigen und bestmögliche Voraussetzungen für die ehrenamtlichen Tätigkeiten zu schaffen. Ich denke, die Wertschätzung kann man so am allerbesten ausdrücken und so wie ich unsere Wertheimer Ehrenamtlichen kenne, ist das ihnen am allerliebsten.

Gerhard R. Wolf: Man kann ein Tag der Jugend einführen wo sich die Jugend durch Vereine, Gemeinnützigkeit oder Forschung sich zu zeigen und Pressentieren zu können. Um sich, und ihre Unterstützer zu zeigen was sie alles geleistet haben.

SJR: Vielen Dank für die Antworten.