Vieles über tierische und menschliche Bauwerke gelernt
Wertheim / Mannheim. Wie bauen Tiere, was macht ein Iglu so stabil und was kann man mit Rotation alles erreichen? Das waren nur einige der Fragen, die den Teilnehmern der Forscherferien des Stadtjugendring Wertheim am Dienstag beantwortet wurden. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Betreuern Birger-Daniel Grein, Nicole Lotz, Thomas Ulbricht und Sabine Ballweg besuchten sie das Technoseum Mannheim. Zuerst stand ein geführter Besuch der Sonderausstellung „Schneckenkratzer und Wolkenhaus" auf dem Programm. Dabei konnten die 40 Nachwuchsforscher zwischen sechs und elf Jahren selbst herausfinden, wie verschiedene Tierarten leben und besonders stabile Behausungen schaffen. Dabei wurde unter anderem ein außergewöhnliches Schneckenhaus bewegt, aus Holz- und Schaumstoffteilen hohe Bauwerke geschaffen oder eine Brücke konstruiert. Unterstützung bekamen die Kinder dabei von den beiden Stadtjugendring Paten Christoph Löser und Konstantin Lotz. Die Sechstklässler und erfahrenen Forscherferienkinder standen den jüngeren Teilnehmern mit Rat und Hilfe zur Seite, so dass jedem das Konstruieren gelang. Neben den tierischen wurden auch menschliche Behausungen wie ein Iglu oder Lehmhäuser geschaffen. An verschiedenen Infostation gab es in Film und Ton einiges über die tierischen Erbauer zu erfahren. Am Ende der interaktiven Führung zeigten sich die Kinder von der Ausstellung begeistert. Den Rest des Tages nutzte man, um die vielen Ausstellungsstücke und interaktiven Stationen im Rest des Museums zu entdecken. So absolvierten die Kinder Experimente zur Physik und stellten dabei zum Beispiel spielerisch fest, wie ein Flaschenzug wirkt. Angetan hatte es den jungen Forschern auch die Abteilung zu Robotern. Besonderer Höhepunkt war die Vorführung des tanzenden Roboters Paul. Für den Forschernachwuchs war es ein gelungener und lehrreichen Ausflug.

