Die erste Station führte die Nachwuchsforscher nach draußen, wo sie den Einwurf für den Nachttresor kennenlernten. Dabei stellten sie fest, dass die "Geldbombe" die die Geschäftsleute zum Abgeben ihres Bargelds verwenden ganz schön schwer ist. "Diese fällt von hier aus direkt in den Tresor", erläuterten die Bankmitarbeiterinnen. Am Geldautomat erklärten sie die Funktion einer Bankkarte. Die Daten seien auf dem Magnetstreifen und dem Chip gespeichert. Auch über die Bedeutung der PIN Nummer wurde gesprochen. Im Geldautomat fänden sich 50, 20, zehn und fünf Euro-Scheine. Außerdem gebe es in ihm ein fünftes Fach, in das das Geld fällt, welches der Kunde nicht innerhalb von 30 Sekunden nach der Ausgabe herausnimmt. "Damit wird es vor Diebstahl geschützt", so Cuprina. Im Anschluss informierten die beiden über die Sicherheitsmerkmale der Scheine. Das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und das Hologramm könne man sehen, andere wie die Vertiefung der Schrift fühlen. Weitere Merkmale würden unter UV-Licht sichtbar werden, diese verwendeten auch die Zählmaschinen hauptsächlich zur Prüfung.
"Wenn ihr mehr als die Hälfte eines zerrissenen Scheins habt, tauschen wir ihn um", berichteten sie. Genau die Hälfte reiche nicht, denn sonst könnte ein anderer mit dem zweiten Teil das gleiche versuchen. Etwas besonderes war es, den Raum der Hauptkasse zu betreten, der hinter dickem Panzerglas liegt. Dort lernten die Kinder die Münzzählmaschine kennen. Diese unterscheide das Kleingeld anhand von Größe und Oberfläche. Anschließend durften die jungen Forscher die Maschine ausprobieren, die die Münzrollen herstellt. Diese würden anschließend zum besseren Transport in Beutel vakuumiert, erklärten die Mitarbeiterinnen und ließen es die Kinder testen. Im Keller ging es in den Tresor mit den Schließfächern. Die Stahltür dort sei zwei Tonnen schwer, durch einen Schlüssel, ein Zahlenschloss und eine Zeitschloss gesichert. Letzteres sorge dafür, dass sich der Tresor die ganze Nacht nicht öffnen ließe. Zum Öffnen des Tresor benötige man zwei Mitarbeiter, denn jeweils einer habe den Schlüssel und ein anderer kenne den Code, der auch regelmäßig geändert würde. In einem der Bankschließfächer fanden die Kinder letztendlich den süßen Schatz. Danach informierten die Bankkauffrauen sie über ihr Berufsbild und die Bank. Die Sparkasse Tauberfranken habe insgesamt rund 600 Mitarbeiter, 50 davon in der Filiale Wertheim.
Es wurde auch erklärt was ein Kredit ist. "Uns ist wichtig, dass ihr fleißig spart um euch etwas kaufen zu können", betonten die beiden, denn Geld zu leihen sei immer weniger gut.

