Dienstag, 6. Januar 2015

Forscherferien Weihnachten: Kinder kochten für Eltern und Geschwister

Mondfeld. Eine Art Rollentausch gab es im Rahmen der Forscherferien des

Stadtjugendring Wertheim. Zuhause stehen meist die Eltern am Herd, am

Freitag jedoch kochten 16 Kinder zwischen sieben und zehn Jahren als

"junge Küchenchefs" im Pfarr- und Jugendheim Mondfeld für ihre Eltern

und Geschwister. Diese konnten sich am Abend an einem warm-kalten Buffet

stärken. Allen Teilnehmern gemeinsam war der Spaß am Kochen, einige

hatten auch schon Zuhause mehrfach mitgeholfen.Unterstützt durch drei

ehrenamtliche Betreuer des Stadtjugendring wurden insgesamt 14 Gerichte

zubereitet. Dabei übernahmen die Kinder alle Arbeitsschritte selbst. So

galt es Gemüse für die Vorspieße eine Gemüsesuppe zu schnippeln. Während

dessen wurden auf dem Herd Kochkäse hergestellt. Die jungen Köche

stellten dazu Vollkornquark- und Hefebrötchen her. Zum kalten Teil des

Buffets gehörten außerdem Gerupfter, auch bekannt als Obazter und

Wurstsalat. Zum warmen Hauptgang kredenzten die Teilnehmer panierte

Schnitzel und Frikadellen, Rotkohl und Kartoffelauflauf. Als Nachtisch

wurde der Auflauf "Kirschmännchen" sowie Schokoladenpudding gereicht.

Letzterer wurde aus Schokolade und Milch hergestellt, dabei galt es gut

aufzupassen, dass nichts überkocht. Auch diese Aufgabe meisterten die

Nachwuchsköche mit Bravur. Zur Begrüßung erhielt jeder Gast

selbstgemachte Organgenlimo aus Uromas Zeiten.

In den rund sieben Stunden Zeit, die für das Kochen zur Verfügung

standen, galt es Hand in Hand zu arbeiten, denn am Abend waren rund 50

Personen zum Essen anwesend. Somit wurde auch die Teamfähigkeit der

Kinder trainiert. Die Eltern und Geschwister erwartete neben dem Essen

ein abwechslungsreiches Programm. So gab es eine Vorstellung des

Stadtjugendring Wertheim und seiner Aufgaben als Dachverband und einen

Film über die Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. Außerdem führten

die Kinder zwei Sketche auf, die über das tägliche Brot und die wirren

der Sprache berichteten. Außerdem stellten sie selbst die Gerichte vor

und erzählten, unterstützt von Fotos, über die Arbeitsschritte. Am Ende

waren die Kinder stolz über das Geschaffte und bekamen viel Lob von

ihren Familien.