Sonntag, 2. Juni 2013

Forscherferien: Kinder lernten bei der Forschernacht vieles über Wald und Wetter

Eine Nacht rund um Wald und Wetter erlebten 16 Kinder zusammen mit ihren

Betreuern in der Waldhütte Grünenwört. Während der Übernachtung erfuhren

die Jungen und Mädchen zwischen 6 und 10 Jahren vieles über die Tiere im

Wald und das Wetter als unser täglicher Begleiter.



Nachdem die Kinder bei einer "Hüttenrallye" die näher Umgebung der Hütte

kennengelernt hatten erfuhren sie in einem Workshop vieles über die

Entstehung unseres Wetters. Unter Leitung des Stadtjugendring

Vorsitzenden Birger-Daniel Grein führten die Kinder dazu Experiment

unter anderem zu Hoch- und Tiefdruckgebieten, Temperatur und zur

Entstehung von Wind durch. Zusätzlich lernten sie was der Unterschied

zwischen Wetter, Witterung und Klima ist. So erfuhren die Kinder in

einem Experiment, dass unser Körper nur Temperaturunterschiede spüren

kann. Sie sprachen über die tiefste jemals gemessene Temperatur von

-89,2 Grad Celsius in der Antarktis und die höchste von 57,8 Grad in

Libyen. Die jungen Forscher staunten auch über den selbst gebaute

"Flaschenthermometer" mit dessen Hilfe Grein die Funktion eines analogen

Thermometers erklärte. Mit Hilfe von Kerzen lernten die Teilnehmer, dass

Wind durch die Bewegung von kalten und warmen Luftströmen entsteht.

Anhand eines weiteren Experimentes wurde die sogenannte "Windeskälte"

(Windchill) erklärt. Als Hingucker begeisterte ebenfalls der Tornado in

der Wasserflasche und im Wasserglas die Teilnehmer.



Bei Teamspielen traten Mannschaften der Kinder gegen eine

Betreuermannschaft an.Dabei mussten



ein Becher, ein Ballon und einen Ball jeweils zu zweit möglichst schnell

über eine Strecke transportiert werden, ohne dass man dabei die Hände

benutzt. Dazu mussten sich die Teams erst eine Strategie überlegen. Die

Spiele gewannen die Kindermannschaften haushoch.



Vor dem Abendessen präsentierten dann einige Teilnehmer des

Merktechnikkurs noch ihr neu erworbenes Können und merkten sich stolz

zum erstaunen der anderen Teilnehmer und Betreuer lange Zahlen und

Begriffsketten.



Am Abend beschäftigten sich die jungen Forscher mit dem Wald und seine

Bewohner. Förster Andreas Langguth aus Kreuzwertheim erzählte bei einer

Waldführung über verschiedene Waldtiere und ihre Spuren.



Dafür hatte er zuvor im Wald Schaubilder, sowie Tiermodelle aufgestellt.

Bei einem Rundgang gingen die Kinder dann auf Spurensuche und lernten

unter anderem vieles über Hase, Wildschwein und Reh. Mit Begeisterung

zeigten die jungen Forscher danach beim Waldquiz ihr neues Wissen.



Der Abend klang mit Stockbrot am Lagerfeuer und Kartenspielen in der

Hütte aus.



Am nächsten Morgen stand das große Wetterabschlussquiz auf dem Programm.



Fotos: Günter Herberich (vielen Dank dafür)