Samstag, 25. Mai 2013

Forscherferien: Merktechnikkurs

Von der eigenen Gedächtnisleistung beeindruckt

Ob Wissen für die Schule, Telefonnummern oder Termine. Kinder müssen sich ganz schön viel merken. Das ist manchmal ziemlich schwer und anstrengend. Beim Merktechnikkurs im Rahmen der Forscherferien des Stadtjugendring Wertheim lernten 23 Kinder der dritten und vierten Klasse mit viel Spaß ganz besondere Merktricks kennen. Dieses helfen ihnen nicht nur im Alltag - man kann damit auch ganz schön beeindrucken.
Geleitet wurde der Kurs ehrenamtlich durch Birger-Daniel Grein, den Vorsitzenden des Stadtjugendring.
Zuerst erfuhren die Jungen und Mädchen wie unser Gedächtnis funktioniert, und dass sich das Kurzzeitgedächtnis nur eine bestimmte Anzahl an gleichen Dingen zur gleichen Zeit Merken kann. Dabei erhielten sie auch erste Lerntipps.
Im Laufe des Kurses lernten die Kinder die Loci-Technik kennen. Dabei überlegen sich die Teilnehmer für jeden zu lernen Begriff ein Bild das dann auf einem Wegepunkt im Raum oder einer Körperstelle abgelegt wird. So merkten sie sich einen Einkaufszettel in dem sie sich vorgestellten, dass unter anderem an einem Knie Zucker angebunden ist und auf dem Rücken Honig klebt. Das Prinzip dahinter lautet: Je verrückter die Bilder desto besser kann sie das Gehirn behalten.
Die Loci-Technik im Raum übten die jungen Forscher anhand der sicherheitsrelevanten Teile des Fahrrads. Neben den gemeinsamen Übungen hatten sie genügend Gelegenheit die Techniken in Gruppenarbeit zu festigen.

Nach dem Mittagsessen lernten sie die Geschichtentechnik kennen. Dabei werden die zu lernen Begriffe in eine Geschichte eingebunden, auch dies vereinfacht das Lernen. So entstanden Geschichten rund um die Ortschaften und Stadtteile von Wertheim.
Weiter erfuhren die Teilnehmer wie sich Namen und lange Zahlenketten wie Telefonnummern einfach merken können.
Am Ende waren die jungen Forscher von ihrer eigenen Gedächtnisleistung beeindruckt, und werden so manche neu gelernte Merktechnik sicher im Alltag anwenden.