Samstag, 8. September 2012

Kinderkulturwochen: Wahrzeichen der Stadt erkundet und ein Mahl auf der Burg eingenommen

*Auf den Spuren der Grafen*



Wertheim. Wann wurde die Burg gebaut? Wie lebten die Wertheimer Grafen

im Mittelalter? Und was sind eigentlich Schießscharten? Im Rahmen der

Kinderkulturwochen hatten 44 Mädchen und Jungen am Dienstag die

Möglichkeit, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Dabei erfuhren sie

einiges über die Wertheimer Burg und deren einstigen Bewohner.

Als Experte in Sachen "Burg Wertheim" erwies sich Alfons Göpfert. Er

führte die Mädchen und Jungen gemeinsam mit den beiden Betreuern vom

Stadtjugendring, Birger-Daniel Grein und Andrea Fluhrer, durch die

Ruine. Dabei hatte er zu vielen Teilen des Bauwerks interessante

Anekdoten, Fakten und Geschichten parat.

Bevor es zum, wie die Kinder meinten, anstrengenden Aufstieg hoch zur

Burg ging, führte Göpfert die Gruppe kurz in die Stiftskirche, um die

Grabmale der Grafen von Wertheim zu zeigen.

Auf der Burg erläuterte Göpfert, wo sich der ehemalige Burggraben

befand, weshalb es zwei Stadtmauern gab und wie die Burg einst

verteidigt wurde. Die Kinder zeigten sich sehr interessiert am

Wahrzeichen Wertheims. Dabei wussten sie auch schon allerhand über

Burgen an sich. "Die Burg ist eben immer wieder interessant", stellte

Alfons Göpfert fest.

Nach der Besichtigung des Zehnringturms, des Brunnens, des inneren

Grabens, wo heute viele Veranstaltungen stattfinden, sowie des oberen

Bollwerkes, gab es für die Kinder noch etwas Besonderes zum Schluss: Bei

einem von Udo Steigerwald, Inhaber der Burggaststätte, spendiertem Essen

inklusive Eis konnte sich die Gruppe stärken und die interessante

Burgführung ausklingen lassen.



Quelle: Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 06.09.2012