Vollversammlung beschließt nötige Satzungsänderung
Wertheim. Zur zweiten Vollversammlung des Stadtjugendrings Wertheim im
Jahr 2009 fanden sich am Dienstag dessen Mitglieder im Stiftshof in
Wertheim ein.
Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Satzungsänderung, um den
Stadtjugendring Wertheim in die Rechtsform des eingetragenen Vereins (e.
V.) zu überführen.
Dies sei rechtlich für die Mitglieder und den Vorstand von Vorteil, so
der Vorsitzende Birger-Daniel Grein, da es hier Haftungsbeschränkungen
gebe. Der Satzungsänderung und der damit verbundenen Eintragung ins
Vereinsregister stimmte die Versammlung zu.
Weiterhin standen auf der Tagesordnung standen neben Berichten und
Neuaufnahme eines Vereins auch die Vergabe der Zuschüsse 2009.
Der Vorsitzende Birger Daniel Grein schaute bei seinem Rückblick
zunächst auf das Kinderfest als Eröffnungsveranstaltung der Kinderkultur
Wochen in Kooperation mit dem Altstadtfest zurück. Auf zwei Bühnen, am
Neuplatz und am Mainufer, seien viele Auftritte und auch eine
Spielstraße geboten gewesen. Für diese neue Veranstaltung habe es ein
gutes Feedback gegeben, so dass man auch im kommenden Jahr das
Kinderfest wieder so ausrichten werde. Einzige Änderung wird sein, dass
man nur die Bühne auf dem Neuplatz nutzen werde, so Grein. Weiter danke
er allen Spendern, Sponsoren, Vereinen und Helfern, die sich an den
insgesamt 56 Veranstaltungen der Kinderkultur Wochen beteiligt und somit
über 3000 Kindern Spaß und Abwechslung in den Sommerferien garantiert
haben. Der Stadtjugendring habe Fahrten zum Playmobil Park, den
Scherenburgfestspielen, zum Indoorspielplatz in Würzburg und eine
Familienfahrt in den Frankfurter Zoo angeboten.
Erstmalig habe es auch in den Herbstferien ein Programm für Grundschüler
gegeben. „Experimente zum Staunen" und eine Kinderführung auf der
Wertheimer Burg haben einen großen Anklang gefunden, so der Vorsitzende.
Für das nächste Jahr plane der Stadtjugendring daher, das Angebot in den
kleinen Ferien fortzusetzen.
Gunter Kachel informierte darauf darüber, dass die Hüpfburg 2009 neun
Mal und das Hüpfkissen fünf Mal ausgeliehen worden seien. Die geringe
Zahl sei dabei auf das schlechte Wetter zurückzuführen, Anfragen habe es
deutlich mehr gegeben. Außerdem wies er darauf hin, dass die Hüpfburg in
keinem guten Zustand mehr sein und man bald für Ersatz sorgen müsse. In
diesem Zusammenhang informierte Grein dass nun auch Vereine, die nicht
dem Stadtjugendring angehören, den Ausleihpreis für Privatpersonen
zahlen müssten. So ergebe sich ein weiterer Vorteil für die
Mitgliedschaft in diesem Verein.
Die JuSo AG Wertheim beantragte an diesem Abend die Aufnahme in den
Stadtjugendring Wertheim. Sie wollen ein Ferienprogramm durchführen und
sich um die Probleme der Jugendlichen kümmern und beheben wie
beispielsweise den ungenügenden öffentlichen Nahverkehr, so die
Vertreter Steve Schmidt und Steffen Haberkorn . Dem Aufnahmeantrag
stimmte die Versammlung zu. Nun gehören dem Stadtjugendring 39
Mitglieder an.
Kassier Markus Arlt leitete die Vergabe der Zuschüsse 2009. Es seien 58
Anträge eingegangen, von denen drei abgelehnt wurden, so Arlt. Insgesamt
ergäbe das eine Summe von 14450 Euro, die zu 100% ausgeschüttet werde,
so der Kassier.
Zum Schluss der Versammlung überbrachte der Kinder und Jugendbeauftragte
der Stadt Wertheim, Uwe Schlör-Kempf, die Grußworte der Stadtverwaltung.
Er dankte allen für das umfangreiche Programm, das der Stadtjugendring
Kindern und Jugendlichen bietet. Er merkte lediglich an, dass man bei
dem Ferienprogramm in den „Kleinen Ferien" darauf achten sollte, sich
nicht mit den anderen Vereinen zu überschneiden. Ziel solle sein,
möglichst viele Zielgruppen zu erreichen.