Kinderkulturwochen: Kinder tauchten in die Welt von Physik und Chemie ein.
Wertheim. Im Rahmen der Kinderkulturwochen nahmen zehn Kinder zwischen
sieben und zehn Jahren am vergangenen Samstag an einem Experimentierkurs
des Stadtjugendring (SJR) Wertheim teil. Unter Leitung des
SJR-Vorsitzenden Birger-Daniel Grein konnten die Kinder bei
verschiedenen Experimenten spannendes über ihre Fähigkeiten und die
Naturphänomene erfahren die uns umgeben.
Vor Beginn der Experimente lernten die jungen Forscher was beim
experimentieren zu beachten ist.
Einige der Kinder zeigten dabei schon sehr gute Kenntnisse.
Der erste Teil des Kurses drehte sich um den menschlichen Körper und
seine Fähigkeiten. So lernten die Kinder, dass man mit jedem Auge
unterschiedliche Dinge sieht, konnten ihre Reaktionsfähigkeit testen und
spürten selbst, dass die Wahrnehmung unser Haut an verschiedenen
Körperstellen ganz unterschiedlich ist.
Im nächsten Teil des Kurses drehte sich alles um die Physik. So erfuhren
die Kinder, wie man mit Hilfe von Stärke und einer Plastiktüte Geräusche
erzeugen kann, die wie das stapfen im Schnee klingen. Wie Grein erklärte
arbeiten auch Tondesigner für Hörspiele mit genau dieser Technik.
Im Anschluss folgten verschiedene Versuche zu Luft- und Wasserdruck.
Überrascht waren die Kinder als sie versuchten mit zwei Strohhalmen aus
einem Becher zu trinken. Sobald einer der Halme mit seiner Öffnung
außerhalb der Flüssigkeit ist wird das Trinken unmöglich. Hoch
interessiert folgten die Kinder dann auch den physikalischen Erklärungen
zu den Versuchen.
Der letzte Teil des Kurses drehte sich rund um die Chemie. So testen die
Kinder u.a. einen Indikator aus Schwarztee, der auf Laugen und Säuren
mit Farbveränderung reagiert. Ein besonderes Highlight im Bereich der
Chemie war der so genannte Superabsorber, der scheinbar unendlich viel
Wasser aufnehmen kann.
Zum Abschluss der Experimentenreihe erfuhren die Jungforscher wie man
mit Hilfe von Essig, Backpulver und einer Flasche einen Ballon aufblasen
kann ohne auch nur ein Gramm Luft hinein zu blasen.
Am Ende nahmen die zehn Kinder stolz ihre Forscherurkunden in Empfang
und betonten dabei, dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sein wollen.