Die Jüngsten kamen voll auf ihre Kosten
Wertheim. Kasperletheater, Zauberer, Karussell oder Disco: Auch für Kinder und Jugendliche war beim 43. Wertheimer Altstadtfest einiges geboten. Am Sonntagnachmittag aber kamen die jüngeren und jungen Besucher ganz besonders auf ihre Kosten. Dafür sorgte das Kinderfest des Stadtjugendrings auf dem Neu- und dem Mainvorplatz.Die Veranstalter hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um ihren Besuchern einige unbeschwerte Stunden zu bereiten. Und weil das Wetter ebenfalls mitspielte, gelang das bestens. Dabei sah es zu Anfang gar nicht danach aus. Kurz bevor es losgehen sollte, schickte Petrus einen mächtigen Regenschauer vom Himmel, und es musste das Schlimmste befürchtet werden. Dann aber gewann die Sonne schnell die Oberhand, und es konnte heißen "hinein ins Vergnügen".
Der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Birger-Daniel Grein, und Oberbürgermeister Stefan Mikulicz hielten ihre Begrüßungsansprachen dann auch kurz.
Wie im Vorjahr ließ sich der OB von Elmo Vermaaten noch ein paar persönliche Informationen entlocken. So erfuhr man, dass Mikulicz "199,5 Zentimeter groß" ist. Auf die Frage, "was haben Sie eigentlich in ihrer Kindheit getrieben?", behauptete das Stadtoberhaupt, dass dies vor allem alle Arten von Sport gewesen sei.
Elmo selbst griff dann bei der "Sensationalsoundcafeband" in die Saiten, die auf dem Neuplatz musikalisch den Anfang machte.
Im Pavillon auf dem Mainvorplatz zeigten unterdessen Kinder- und Jugendgruppen des Tanzclubs '88 was sie so drauf haben, ehe die Gruppe "Bunch of Nonsense" Kostproben ihres Könnens gab.
Viel Zuspruch erfuhren auch die Tanzgruppen des Landsmannschaftsvereins und die Band "Nases". Die einzelnen Programmpunkte wechselten zwischen den beiden Plätzen hin und her, so dass derjenige, der hier etwas versäumt hatte, dies dann dort genießen konnte.
Genießen konnten auch die Kinder, die die vom Reit- und Fahrverein auf dem Neuplatz, beziehungsweise der DLRG auf dem Mainvorplatz aufgebauten und betreuten Stationen der Spielstraße absolviert hatten. Ein Eis nämlich. Je nach Grad der vorherigen Anstrengung gab es eine oder zwei kühle Kugeln als Belohnung.
Bestandteil des Kinderfestes war schließlich die zweite Nacheinschreibemöglichkeit für die laufenden Kinderkulturwochen des Stadtjugendrings.
Diese gehen, nachdem die Ferien ja nun begonnen haben, jetzt mit vielen attraktiven Angeboten und Unterhaltungsmöglichkeiten in ihre heiße Phase. ek
Quelle: Fränkische Nachrichten vom 03.08.2010